Einsatz von Farben in der Wohnung

Anstatt Wände mit nur einer Farbe zu streichen, geht der Trend zu farbigen Wänden. Jeder Raum kann individuell gestaltet werden. Naturtöne oder Farben wie Schwarz und Weiß können ohne große Probleme auch mit vorhandenen Möbeln kombiniert werden. Wände können in ihrer vollen Fläche in einer Farbe gestrichen werden oder es können farbige Absätze sein und auch besondere Gegebenheiten im Mauerwerk können mittels Farbe hervorgehoben werden.

Eine Wohnung ohne Farbe wirkt trist und öde. Farbe erzeugt Stimmung und eine gewisse Atmosphäre in einem Raum.

Grundsätze die jeder wissen sollte!

Helle Farben wirken immer freundlich. Sie lassen jeden Raum größer erscheinen und sind deshalb empfehlenswert für kleine Räume und Menschen, die an helle Wände gewöhnt sind. Warme Farben hingegen schaffen Nähe und eine persönliche und gemütliche Umgebung. Kalte Farben schaffen dagegen Distanz und vermitteln den Eindruck von Sachlichkeit und Funktionalität. Durch zu dunkle Farbtöne wirkt ein Raum düster und einengend. Sie verkleinern auch optisch, hier gilt, je dunkler der Ton ist, desto kleiner wirkt ein Zimmer.

Die Lieblingsfarbe gehört an die Wände

Wozu sind Lieblingsfarben da? Um darin zu wohnen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass Schlaf- und Badezimmer eher kühle, ruhige und entspannende Farben vertragen. Küche-, Wohn- und Esszimmer hingegen brauchen eine aktivere Farbgebung. Je nach Naturell der Person, die in den Räumen wohnt, können Wände mutiger gestrichen werden.

Je mehr Farbe in einen Raum soll, desto mehr Stellen müssen abgeklebt werden. Hier kommt es auf eine gute Planung und den rechtzeitigen Einkauf an. Ohne Folien und Abdeckbänder braucht man gar nicht erst anzufangen, denn nichts ist nerviger als stundenlanges Abkratzen von Farbspritzern.

Das Klebeband sollte auf seine Klebekraft geprüft werden und es muss sichergestellt werden, dass es trockene, staub- und fettfreie Oberflächen sind, die gestrichen werden sollen. Die Abdeckbänder sollten gut festgedrückt werden, damit keine Farbe dahinter laufen kann.

Mit einzelnen Farben wird jede Wandfläche zu einem Blickfang. Warme und kräftige Farbtöne verkürzen allerdings einen Raum, sie kommen jedoch dem Betrachter optisch entgegen. Räume können erweitert werden, wenn die Wände heller gestrichen werden als die Decke. Er gewinnt an Weite und verliert an Höhe. Der Farbton für eine Decke sollte nie zu dunkel sein, da er durch die Verschattung ohnehin dunkler wirkt.

Welche Farbe an die Wände kommt, liegt im Auge des Betrachters. Allerdings sollte die Farbauswahl immer mit dem Partner abgesprochen werden, damit es nicht zu Auseinandersetzungen kommt.